Key Technology führt das hyperspektrale Bildverarbeitungsmodul CIT® für den ADR® 5 ein, um Mängel wie „Zuckerenden“ an Kartoffelstreifen zu erkennen und zu entfernen

hyperspektrale Bildverarbeitungsmodul CIT für den ADR 5

18. November 2014 – Key Technology führt hyperspektrale Bildverarbeitung für das beliebte automatische Mängelentfernungssystem ADR® 5 für Kartoffelstreifen ein. Dabei handelt es sich um eine chemische Bildverarbeitungstechnologie (CIT®), eine fortschrittliche, wertsteigernde hyperspektrale Lösung, mit der die chemische Zusammensetzung der Objekte ausgewertet wird. Dementsprechend erkennt CIT „Zuckerenden“, ein unsichtbarer Mangel und ein Problem für Kartoffelverarbeiter. Der ADR schneidet diese, zusammen mit allen anderen Mängeln, von den nassen Streifen ab und rettet das gute Produkt. Der mit CIT ausgestattete ADR 5 erkennt und entfernt Zuckerenden und andere Mängel von Kartoffelstreifen und verbessert die Produktqualität bei maximalen Erträgen.

Das neue hyperspektrale Bildverarbeitungsmodul CIT von Key wird als Option für die neuen ADR 5-Systeme und als einfach vor Ort einzubauendes Upgrade für bereits installierte ADR 5-Systeme angeboten.

„Als weltweit erste hyperspektrale Bildverarbeitungslösung für Kartoffelstreifen bringt der mit CIT ausgestattete ADR die Erkennung von Zuckerenden soweit, dass dieser problematische Mangel direkt auf der Produktionslinie entfernt werden kann, ohne den Ertrag zu schmälern. Der mit CIT ausgestattete ADR schneidet den Zuckerendenmangel vom Streifen ab, sodass nur der mangelhafte Teil verloren geht, anders als bei den Ganzkartoffelsortiern mit hyperspektraler Bildverarbeitung, bei denen die ganze Kartoffel umgeleitet wird“, erklärte Marco Azzaretti, Produktmanager für Fortschrittliche Prüfsysteme bei Key Technology. „Im Gegensatz zu anderen Verfahren, die von Kartoffelverarbeitern zur Handhabung von Zuckerenden verwendet werden, ist der mit CIT ausgestattete ADR die wirtschaftlich effizienteste Lösung, mit der kostspielige Unterbrechungen des Produktionsprozesses vermieden werden. Ein großer internationaler Kartoffelverarbeiter hat den enormen Wert dieses Konzepts erkannt und bereits eine Bestellung für das erste System getätigt.“

Das neue CIT-Modul ist ein Zusatz – die bisherige Leistung des ADR, einschließlich Erkennungskapazitäten und Durchsatz, bleiben unverändert, während die Entfernung von Zuckerenden hinzugefügt wird. Das neue hyperspektrale CIT-Modul erkennt Mängel wie Zuckerenden, während die Vis/IR-Kameras des ADR grüne Mängel unterscheiden und zwischen der Kartoffelschale und Braunmängeln wie Druckstellen und Fäule identifizieren. Damit kann der ADR 5 mit CIT den höchsten Grad an Mängeln sowohl an geschälten als auch ungeschälten Kartoffelstreifen erkennen. Der ADR 5 kann Streifen angefangen von Schnürsenkeldicke bis Pommes frites Größe handhaben und schneidet automatisch Mängel mit einer Produktionsrate von bis zu 7,4 Tonnen pro Stunde ab.

Zuckerenden, manchmal auch dunkle Enden, glasige Enden oder durchsichtige Enden genannt, sind physiologische Knollenerkrankungen, verursacht durch Umweltbedingungen. Kartoffelstreifen aus Kartoffeln mit Zuckerenden weisen nach dem Frittieren unerwünschte braune Bereiche auf, die durch die höhere Konzentration karamellisierter Zuckerreduktion entstehen. Das Problem ist, dass Zuckerenden mit herkömmlicher Erkennungstechnologie unsichtbar sind, bis das Produkt gründlich frittiert wurde, d. h., Kartoffelstreifenverarbeiter wissen wahrscheinlich gar nicht, dass sie ein Zuckerendproblem haben, bis ihre Lebensmittelservice-Kunden die Streifen frittieren und sich beschweren.

Das neue hyperspektrale Bildverarbeitungssystem CIT erkennt erfolgreich Zuckerenden vor dem Frittieren. CIT ist eine urhebergeschützte Lösung, die von EVK und Insort entwickelt wurde und eine einzigartige Software und Algorithmen verwendet, um Daten von leistungsstarken hyperspektralen Breitspektrumsensoren zu verarbeiten und die chemische Zusammensetzung von Kartoffeln auswertet. Im Juli 2013 schloss Key eine exklusive Lizenzvereinbarung ab, nach der das Unternehmen CIT für seine Produkte anwenden kann, um den Wert seiner Kartoffelsortierungsfähigkeiten zu steigern.

„Durch die Verbindung des CIT mit dem ADR können die Verfahrensvorteile maximiert werden, da das ADR System die Mängel von den nassen Streifen abschneidet und gute Produkte zurückgewinnt, sodass die Produktqualität optimiert und Ertragsverluste minimiert werden. Die Entwicklung eines CIT Hydrospektral-Moduls für den ADR 5 ist ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Kosten, indem das Auftreten von Zuckerenden erfolgreich gehandhabt wird“, fügte Azzaretti hinzu. „Wir arbeiten auch daran, CIT in andere digitale Sortierer von Key einzubauen, um neue Lösung mit Wertsteigerung für unsere strategischen Partner in der Kartoffelindustrie bieten zu können.“

Über Key Technology, Inc.

Key Technology (NASDAQ: KTEC) ist global führend bei der Gestaltung und Herstellung von Prozessautomatisierungssystemen, einschl. digitaler Sortierer, Förderbänder und Verarbeitungsanlagen. Anhand von Verarbeitungskenntnissen und praktischem Wissen hilft Key Kunden in der lebensmittelverarbeitenden Industrie und in anderen Branchen, die Qualität zu verbessern, Erträge zu steigern und Kosten zu reduzieren. Key besitzt das Zertifikat ISO-9001 und stellt seine Produkte am Hauptsitz in Walla Walla, Washington, USA sowie in Beusichem, Niederlande; Hasselt, Belgien; und Redmond, Oregon, USA, her. Key bietet Kunden Vorführungen und Prüfdienste an fünf Standorten einschl. Walla Walla, Beusichem und Hasselt sowie in Sacramento, Kalifornien, USA und Melbourne, Australien an und unterhält eine Verkaufs- und Serviceniederlassung in Santiago de Queretaro, Mexiko.

Kontakt:

Leseranfragen:

Anita Funk Key Technology, Inc. 150 Avery Street Walla Walla WA 99362 USA

Telefon: 509-529-2161 Fax: 509-527-1331 E-Mail: afunk@key.net www.key.net

Redakteuranfragen:

Sandra McBride McBride Public Relations 5 Arastradero Road Portola Valley CA 94028 USA

Telefon: 650-926-9852 Fax: 650-926-9853 E-Mail: feedback@mcbridepr.com www.mcbridepr.com